Demenz

Was ist eine Demenzerkrankung?

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungen, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und Verknüpfen von Denkinhalten einhergehen. Diese führen dazu, dass alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Am Anfang der Erkrankung stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit, später folgen Störungen in der Orientierungsfähigkeit. Im weiteren Verlauf einer Demenz kann der betroffene Mensch immer weniger auf bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses zurückgreifen, so dass er die während des Lebens erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten verliert.

Zahlreiche Formen der Demenz werden unterschieden. Die Alzheimer-Demenz ist dabei die häufigste Form, die vermutlich über 60 % der Krankheitsfälle ausmacht. Weitere häufige Demenzerkrankungen sind beispielsweise die Vaskuläre Demenz, Morbus Pick sowie die Frontotemporale Demenz.

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